Abschreibung

Als Abschreibung bezeichnet man Verfahren, mit denen die Wertminderung langlebiger Anlagegüter einer Unternehmung als Aufwand in der Finanzbuchhaltung (bilanzielle Abschreibungen) oder als Kosten in der Kostenrechnung (kalkulatorische Abschreibungen) in den einzelnen Rechnungsperioden erfasst und während der Nutzungsdauer der Anlagegüter auf die Rechnungsperioden verteilt wird.

Unterschiede zwischen bilanzieller und kalkulatorischer Abschreibung:

  1. Bemessungsgrundlage: Für die bilanzielle AfA sind als Bemesungsgrundlage die Anschaffungskosten heranzuziehen, während für die kalkulatorischen Abschreibungen die Wiederbeschaffungskosten anzusetzen sind.
  2. Nutzungsdauer: Für die bilanziellen AfA sind die steuerlich gültigen AfA-Tabellen heranzuziehen, während für die kalkulatorischen Abschreibungen die tatsächliche Nutzungsdauer möglichst realistisch zu schätzen und zugrunde zu legen ist.
Abschreibungsmethoden:
  1. linear
  2. geometrisch degressiv
  3. arithmethisch degressiv
  4. arithmetisch progressiv
  5. nach Maßgabe der Leistung

Von den genannten Methoden ist zur Zeit (November 2008) lediglich die lineare AfA steuerlich zulässig. Die Wiederzulassung der geometrisch degressiven AfA für das Jahr 2009 ist jedoch im Rahmen eines Konjunkturprogramms vorgesehen, aber noch nicht beschlossen.


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