Lösungen zum Kapitel „Maschinenstundensatz"
Lösung zur Aufgabe 6.3.1

1.

2.
Dass der Maschinenstundensatz bei 2.500 Laufstunden geringer ausfällt als bei 2.000 Laufstunden, ist auf Kostendegression zurückzuführen: die gleich bleibenden Fixkosten der Maschine werden auf immer mehr Laufstunden verteilt, dadurch sinken die fixen Kosten pro Maschinenstunde und dadurch auch die gesamten Maschinenkosten pro Laufstunde
3.
Es sind zwei Fälle zu unterscheiden:
- Die Fixkosten der Maschine können nicht abgebaut werden: Unter dieser Voraussetzung sind nur die eigenen variablen Kosten pro Stunde mit den Fremdkosten zu vergleichen. Da bei Eigenproduktion pro Stunde nur 60 €, bei Fremdproduktion jedoch 140 € Kosten entstehen, ist die Eigenproduktion vorzuziehen. Die Fixkosten brauchen nicht in die Kostenbetrachtung einbezogen zu werden, weil sie sowohl bei Eigen- wie auch bei Fremdproduktion in gleicher Höhe vorhanden sind.
- Die Fixkosten der Maschine können sofort abgebaut werden:
Break-Even-Analyse
140x = 241.200 + 60 x
80x = 241.200
x = 3.015
Erst bei mehr als 3.015 Laufstunden der Maschine ist die Eigenproduktion günstiger als der Fremdbezug. Bei Laufzeiten von 2.000 oder 2.500 Stunden im Jahr ist also der Fremdbezug der Eigenerstellung vorzuziehen.
Lösung zur Aufgabe 6.3.2
1. + 2. Bestimmung der Maschinenstundensätze und der Zuschlagsätze:
Die Restfertigungsgemeinkosten der Fertigungsstellen A und B ergeben sich durch Addition der Hilfslöhne, Gehälter und Sozialabgaben. Die sich ergebenden Summen werden dann durch die Fertigungslöhne der beiden Fertigungsstellen dividiert und man erhält die Zuschlagsätze.
Alle übrigen Gemeinkostenarten, außer Hilfslöhnen, Gehältern und Sozialabgaben, sind maschinenabhängig. Sie werden addiert und durch die jeweiligen Maschinenlaufstunden dividiert um die Maschinensätze zu erhalten.

3. Kalkulation des Auftrags:

Lösung zur Aufgabe 6.3.3
Ermittlung der Maschinenstundensätze:

Ermittlung der Selbstkosten des Auftrags:

Der Gewinn des Auftrags beläuft sich auf 1.249,58 €.